Georg Uecker auf Besuch in Wien

Georg Uecker gehört zu den beliebtesten deutschen TV-Serienstars und ist ein Vorkämpfer der Schwulenbewegung. Er wurde 1962 in München geboren und wuchs in einer deutsch-norwegischen Familie in Bonn am Rhein auf. Als »Unterhaltungsfacharbeiter« begeistert er die Fernsehzuschauer in der »Lindenstraße«, wie auch als Spielleiter in der »Schillerstraße« und Producer der Late Night Show »Blond am Freitag«. Für seinen Kampf gegen HIV und Aids erhält er 2010 den ReD-Award.
Der erste Kuss zweier Männer in einer deutschen Fernsehserie machte Georg Uecker, alias Dr. Carsten Flöter, schlagartig berühmt. Das Urgestein der »Lindenstraße« musste privat schwere Schicksalsschläge einstecken: Sein Freund stirbt an AIDS, und er selbst erhält im Rahmen einer Krebsbehandlung eine HIV-Diagnose. Er verliert alles, was er hat, doch kämpft sich ins Leben zurück.

Ich habe ihn in Wien getroffen. Er wollte die Begegnung in einer Wiener Kaffeehaus, in dem man auch Rauchen darf. So erzählte er mir im legendären Café Ritter im 6. Bezirk von seinem kämpferischen leben zwischen Lindenstraße und Christopher Street.

Zu hören gibt es das Gespräch am 19. April 2018 in Radio Positiv und demnächst als Podcast hier in Hören und Staunen.

“Hören und Staunen – Episode 19” Der Nichtraucher-Kanzler im Zigarrenkistl

Foto: Helmut Dimko

Bundeskanzler Sebastian Kurz hat anlässlich der Angeloben der neuen ÖVP-FPÖ Bundesregierung am 18. Dezember 2017 beiläufig erzählt, dass er im Bundeskanzleramt das sogenannte Kreisky-Zimmer beziehen wird. Der Raum ist jahrelange unbenutzt gewesen. Er ist dunkel, bis an die Decke mit Nussholz vertäfelt, pathetisch und alles andere als fortschrittlich modern.

Ich hatte aus Anlass der Ausstellung 100 Jahre Wiener Kongress die Möglichkeit, dieses Kreisky-Zimmer zu besichtigen. Ein ehemaliger, jetzt pensionierter, Mitarbeiter des Bundespressedienstes hat es erklärt.

Link:
Kreisky Band im Kreisky-Zimmer

“Hören und Staunen – Episode 18” Aus Hass – Jan Stressenreuter

Zu Gast in unserer Sendung ist heute Jan Stressenreuter. Er ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Autoren deutschsprachiger schwuler Literatur.
In seinen Romanen beschäftigt er sich vorrangig mit dem Leben homosexueller Männer im zeitgenössischen Deutschland und dem Deutschland der Nachkriegszeit. Mal humoristisch, mal melancholisch.
In den letzten Jahren hat sich Stressenreuter auch einem anderen Genre zugewandt: 2009-2011 veröffentlichete er die Krimi-Reihe um die Kölner Kommissare Maria Plasberg und Torsten Brinkhof.
In diesem Jahr, 2017, setzt er mit „Aus Hass“ ISBN: 978-3-89656-251-7 seine Krimireihe fort.
Veit Georg Schmidt ist unser literarischer Lotse.

Nachhören:

Links:
Buchhandlung Löwenherz

“Hören und Staunen – Episode 17” Welt-Aids-Tag 2017

Neue Aspekte bei der Impfstoffentwicklung durch die BOKU Wien

Nino Trattnig, Paul Kosma (von links). Foto: BOKU

An der Universität für Bodenkultur in Wien ist es, als Teil einer internationalen Studie gelungen, die Grundstrukturen der Hülle der HI-Viren so abzuwandeln, dass diese vom körpereigenen Immunsystem als Feind erkannt und bekämpft werden können. Daraus ergeben sich neue Perspektiven für die Entwicklung eines Impfstoffes gegen HIV.

Weltweit sind 36,7 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert.
In Österreich sind es 8 bis 9 Tausend Personen.
1 Million Menschen starben 2016 weltweit an AIDS, davon 120.000 Kinder unter 15 Jahre.
Das Virus wurde 1983 in Frankreich entdeckt. Ein Jahr später, 1984, in den USA. Seither bemühen sich Wissenschafter weltweit intensiv, ein Mittel gegen diese Bedrohung zu finden.
Der erste Durchbruch gelang 1997, mit der sogenannten Kombi-Therapie in den USA. Durch die tägliche Einnahme dreier Wirkstoffe kann die Vermehrung des Virus im Körper gestoppt werden. Diese Therapie verdrängt das Virus unter die Nachweisgrenze. Hält man sich strikt an die medizinischen Vorgaben, kann man ein nahezu normales Leben führen. Eine lebenslange Behandlung bleibt dabei aber derzeit notwendig.

Weitere Themen:
20 Jahre Aids-Hilfe-Haus Wien
Fackelzug von Christian Broda-Platz zum Stephansdom mit Requiem zelebriert von Kardinal Schönborn.

“Hören und Staunen – Episode 16” HIV: neue Aspekte bei der Impfstoffentwicklung

An der Universität für Bodenkultur in Wien ist es, als Teil einer internationalen Studie gelungen, die Grundstrukturen der Hülle der HI-Viren so abzuwandeln, dass diese vom körpereigenen Immunsystem als Feind erkannt und bekämpft werden können. Daraus ergeben sich neue Perspektiven für die Entwicklung eines Impfstoffes gegen HIV.

Peter Supp im Gespräch mit dem Leiter der österreichischen Arbeitsgruppe, Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Paul Kosma

Weltweit sind 36,7 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert.
In Österreich sind es 8 bis 9 Tausend Personen.
1 Million Menschen starben 2016 weltweit an AIDS, davon 120.000 Kinder unter 15 Jahre.
Das Virus wurde 1983 in Frankreich entdeckt. Ein Jahr später, 1984, in den USA. Seither bemühen sich Wissenschafter weltweit intensiv, ein Mittel gegen diese Bedrohung zu finden.
Der erste Durchbruch gelang 1997, mit der sogenannten Kombi-Therapie in den USA. Durch die tägliche Einnahme dreier Wirkstoffe kann die Vermehrung des Virus im Körper gestoppt werden. Diese Therapie verdrängt das Virus unter die Nachweisgrenze. Hält man sich strikt an die medizinischen Vorgaben, kann man ein nahezu normales Leben führen. Eine lebenslange Behandlung bleibt dabei aber notwendig.

Link:
Universität für Bodenkultur Wien