HUS011 Der Mann aus Deutschland – Dirk Heidemann

Dirk Heidemann (links) mit Peter Supp

In der erfolgreichen Fernsehshow “Dancing Stars” wurde 2017 auch eine Neubesetzung der Jury vorgenommen. Einer der Teilnehmer konnte sich den Namen des neuen Jury-Mitglieds Dirk Heidemann nicht merken und nannten ihn “Der Mann aus Deutschland”.
Tatsächlich wurde Dirk Heidemann in Berlin geboren. Er entdeckt früh die Leidenschaft zum Tanzen und wurde jung Profitänzer, der es 1993 bis ins Finale der Kür-Weltmeisterschaft in den lateinamerikanischen Tänzen schaffte. Seine größere berufliche Karriere fand er aber in seine Tätigkeit als internationaler Tanzsporttrainer und Choreograph. Er lebt in Amerika und arbeitet in der ganzen Welt.
Zu dem Gespräch, das für eine Sendung für die Aids Hilfe Wien auf ORANGE 94.0 aufgenommen wurde, hat er sich spontan bereit erklärt. Es hat am 2. Juni 2017 in der Künstlerlounge der Aufnahmestudios zu “Dancing Stars” in Wien stattgefunden.

HUS010 Zuckerbäckerei und Lieblings-Plätzchen

Jana Wiese

Jana ist 21 Jahre alt, aus Niederbayern, und studiert Sprachwissenschaft und Publizistik und Kommunikation in Wien. Eines ihrer liebsten Hobbies ist Backen und das Internet. Neben dem Foodblog “Zuckerbäckerei” hat sie auch ein Podcast-Projekt “Lieblings-Plätzchen“. Beim Podcast geht es dann nicht nur im Kekse sondern auch Lieblingsorte ihrer Gäste.

Weitere Links:

Migrants du Monde

Ultraschall

Podcast meet up

Die gesamte Sendung (mit Musik) im CBA:

Und hier als Podcast (Wortbeiträge aus einer Sendung für ORANGE 94.0):

HUS008 Der Körper als Partitur

Der Schwullesbische Chor Köln
Ein Porträt von Peter Supp

Lesbische und schwule Chöre haben vor allen in den USA ihre Wurzeln. Schon 1971 gründete die Komponistin Roberta Kossa in New York den Chor ‘Women like me’. In den Achtziger Jahren gründen sich in Europa die ersten Gruppen. Bereits 1980 bildet sich in Hamburg der ‘Hamburger Tuntenchor’. Kurz danach, 1982, wurde in Köln der Chor ‘Triviatas’ gegründet.
Die Chöre sind wichtige Integrationsorte innerhalb der schwullesbischen Community. Sie bieten einen Raum, in dem die Mitglieder sowohl ihre musikalischen Interessen verfolgen können, als auch von Ressentiments und Vorurteilen gegenüber Homosexuellen geschützt sind und sich frei und unverstellt bewegen können. Dies spielte vor allem zu Beginn der homosexuellen Chorbewegung eine wichtige Rolle, mit der zunehmenden gesellschaftlichen Emanzipation tritt der musikalische Aspekt in den Vordergrund.

HUS007 50 Jahre in 20 Minuten

Eine Autorevue

Seit 1965 erscheint die “Autorevue” einmal Monat mit einer neuen Ausgabe, zuletzt mit einer Auflage von 60.000 Exemplaren. Sie ist damit das traditionsreichste Magazin Österreichs jenseits von Titeln mit Vereinshintergrund.
Der Anspruch an Layout, Fotografie und Text war von Anfang an hAutorevueoch. Experten aus der Industrie und dem Motorsport konnten von Beginn an als Mitarbeiter gewonnen werden. Literaten liefern Textbeiträge auf hohem Niveau. Die zuletzt hinzugekommene elektronische Ausgabe im Internet „autorevue.at“ verzeichnet 619.000 Besucher im Monat.
2015 feierte das Magazin seinen 50. Geburtstag.
Peter Supp mit einer Hommage an die Autorevue.
Lizenz: CY-BY-NC

HUS006 Monaco Grand Prix am Thörlbach

Geschichten eines jungen Manns aus den wilden Sechzigern des vorigen Jahrhunderts

Erich Glavitza erzählt Geschichten und Anekdoten aus den wilden Sechzigern, als er nicht viel von der Schule hielt und lieber mit dem Auto seiner Mutter Rennen auf den Waldstrassen um Kapfenberg (Steiermark) gefahren ist.
Erich Glavitza wurde 1942 in Kapfenberg geboren und promovierte in Wien zum Doktor der Philosophie und Wissenschaftstheorie. In den Sechzigerjahren schrieb er für die „Salzburger Nachrichten“, „Die Presse“, „Kurier“, später „Der Standard“/Wien sowie für englische und amerikanische Zeitschriften. Gleichzeitig fuhr er erfolgreich Auto- und Motocross-Rennen und war Stuntman in James-Bond-Filmen, doubelte Diana Rigg, hierzulande bekannt als „Emma Peel“, und fabrizierte die Rennunfälle in Steve McQueens „24 Stunden von Le Mans“.
Später folgten Eishockey und Sportschießen – österreichischer Meister mit der Combatpistole. Er leitete eine sehr erfolgreiche Rennfahrerschule für Jungtalente, das „Junior Racing College“, und arbeitet heute als Fahrsicherheitstrainer beim ÖAMTC im Fahrtechnikzentrum Teesdorf.
Seine literarischen Arbeiten sind bei Resistenz („Wölfe“, „Koschak – Get the Rolex“), ORAC Verlag („Härte ohne Grenzen“), bei Liber Libri/Guthman-Peterson („Killer Leopard“) und in der 100-Jahre-Sterz-Sondernummer, Literaturzeitschrift/Graz, erschienen. Er wird dort mit seiner Prosa „Bewältigung“ und „Männermord“ unter Österreichs wichtigen GegenwartsautorInnen angeführt.
Er lebt zurzeit in Wien, ist geschieden und hat drei Töchter, die ihn lieber am Schreibtisch als in Rennautos sehen wollen.

Sie hören Auszüge eines Mitschnitts einer Lesung im Kulturzentrum Kapfenberg.

Gestaltung: Peter Supp

Lizenz: CY-BY-NC

HUS005 La vita è bella

Vom Nutzen des Rennfahrens

Am 12. Mai 1974 fand in Melk das erste EM-Rallycross der Saison in Österreich statt. Eine neue Motorsportart aus England und Holland, welche das Publikum begeisterte. Die kurzen, übersichtlichen Strecken, und der wechselnde Belag aus Schotter und Asphalt zogen tausende Zuschauer an.
Publikumslieblinge zur damaligen Zeit waren die beiden österreichischen Fahrer Franz Wurz und Herbert Grünsteidl. Im Leben Freunde, auf der Rennstrecke erbitterte Gegner, mischten sie die internationale Konkurrenz auf.
Und auch nach dem Ende ihrer Motorsportkarrieren verstanden sie es, ihre dort erworbenen Erkenntnisse zu nutzen. Sie entwickelten ein System von Fahrsicherheitstrainings, das in Österreich unter anderem zur gesetzlichen Verpflichtung bei Führerscheinneulingen beitrug und international als Vorbild dient.
Peter Supp erzählt die spannende Lebensgeschichten von zwei der größten österreichischen Motorsportlern aller Zeiten.
Lizenz: CY-BY-NC

HUS004 Veronika

Im März 2016 habe ich an einem Lehrgang für Radiofeature in Linz teilgenommen. Dort haben wir u.a. die Aufgabe erhalten, in den kommenden 2,5 Stunden ein kurzes Feature auszudenken und zu gestalten. Einige Auflagen hatten wir mitbekommen. So sollte es nicht mehr als 3 Minuten dauern, O-Ton und Interviews enthalten, usw.
Meinen Beitrag habe ich Veronika benannt.

Lizenz: CC-BY-NC

HUS003 Warum Hitler eine philippinische Mutter hatte

Eine abenteuerliche Frachtschiffreise entlang der westafrikanischen Küste

Der Kulturanthropologe, Schriftsteller und Übersetzer Alexander Urosevic liest und erzählt von seiner abenteuerlichen Frachtschiffsreise entlang der westafrikanischen Küste. Er folgt damit dem Spuren seiner Großmutter, die in den Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts als junge Frau alleine eine solche Reise gemacht hat.

Sie hören Auszüge aus einem Mitschnitt einer Lesung im Beratungszentrum der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen in Wien.


Lizenz: CC-BY-NC

Weitere Eindrücke über diese Reise sind dem Buch Das Meer der toten Schiffe, erschienen in der Edition Steinbauer, zu entnehmen.

HUS002 Der Marokkanerbrunnen in Wien

Marokkanerbrunnen Wien
© 2015 Peter Supp

Dank der hohen Wertschätzung Seiner Majestät, des Königs Hassan II. hat Marokko, im Rahmen der Tausendjahrfeier in Österreich im Jahr 1996, der Stadt Wien einen traditionellen Brunnen geschenkt. Viel Symbolik war mit der Eröffnung 1969 verbunden. 16 Jahre später im Frühjahr 2015 ist der Brunnen trocken, baufällig und mit einem unschönen Baugitter zum Schutz der Passanten versehen.

Für Stadtradio habe ich diesen Betrag gestaltet.

Im Sommer 2016 ist der Brunnen nach einer Renovierung wieder in Betrieb genommen worden.

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