HUS016 HIV: neue Aspekte bei der Impfstoffentwicklung

An der Universität für Bodenkultur in Wien ist es, als Teil einer internationalen Studie gelungen, die Grundstrukturen der Hülle der HI-Viren so abzuwandeln, dass diese vom körpereigenen Immunsystem als Feind erkannt und bekämpft werden können. Daraus ergeben sich neue Perspektiven für die Entwicklung eines Impfstoffes gegen HIV.

Peter Supp im Gespräch mit dem Leiter der österreichischen Arbeitsgruppe, Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Paul Kosma

Weltweit sind 36,7 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert.
In Österreich sind es 8 bis 9 Tausend Personen.
1 Million Menschen starben 2016 weltweit an AIDS, davon 120.000 Kinder unter 15 Jahre.
Das Virus wurde 1983 in Frankreich entdeckt. Ein Jahr später, 1984, in den USA. Seither bemühen sich Wissenschafter weltweit intensiv, ein Mittel gegen diese Bedrohung zu finden.
Der erste Durchbruch gelang 1997, mit der sogenannten Kombi-Therapie in den USA. Durch die tägliche Einnahme dreier Wirkstoffe kann die Vermehrung des Virus im Körper gestoppt werden. Diese Therapie verdrängt das Virus unter die Nachweisgrenze. Hält man sich strikt an die medizinischen Vorgaben, kann man ein nahezu normales Leben führen. Eine lebenslange Behandlung bleibt dabei aber notwendig.

Link:
Universität für Bodenkultur Wien

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HUS015 Irmgard, Knef und ich

Das Schicksal einer Zwillingsschwester

Irmgard Knef, ist die zehn Minuten jüngere, Zwillingsschwester von Hildegard Knef, also Jahrgang 1925, geboren am 28.12. in Ulm. Mit ihrem Song-Showkabarett von und mit Ulrich Michael Heissig füllt sie in Deutschland und Österreich die Säle.
Uli Heissig, das alter ego von Irmgard, ist auf Durchreise in Wien und zu Gast in Radio positiv.

Link: Irmgard Knef

Nachhören:

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HUS014 Sepp of Vienna – Ein Leben in der Szene

© Sepp of Vienna

“Zeichnen ist von Kindheit an meine große Leidenschaft und Stärke. Waren es in Kindergartentagen noch Autos – die Faszination der Fünfziger Jahre – so herrschten im katholischen Internat der Schulbrüder, in meinem Religionsheft, Leidensszenen der Kreuzigung Christi mit muskulösen Römern vor. Als sogenannter Spätberufener – mein Coming Out hatte ich erst mit 24 – fand ich alsbald meine sexuelle Orientierung zu Leder und SM.”
So beschreibt sich “Sepp of Vienna” auf seiner Internetseite.
Mit seinen Grafiken, als Künstler und Aktivist hat Sepp Engelmaier Bedeutung über die Wiener Schwulenszene hinaus erlangt. Heute ist er gemeinsam mit dem Historiker Andreas Brunner (QWIEN) Gast in der Sendung von Radio positiv auf ORANGE 94.0.

Die Sendung Nachhören:

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HUS013 Backstage – Hinter den Kulissen von Radio positiv

Foto: Elke Führer privat

Radio positiv wird von einer Hand voll Freiwilliger für die Aids Hilfe Wien gemacht. Sie suchen Woche für Woche Themen, Moderieren, stellen Musik zusammen, machen Technik und sprechen mit eingeladenen Gästen.
Ab und zu sind diese Personen dann selbst Mittelpunkt einer Sendung. Heute ist es Elke, mit der Peter über ihre Arbeit bei Radio positiv plaudert und so einen Blick hinter die Kulissen der Sendereihe gestattet.

Die Sendung Nachhören:

Links:
Radio positiv

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HUS012 Polyamorie – Wie teilbar ist Liebe?

Foto: Peter Supp

MMag. Stefan F. Ossmann von der Uni Wien ist zu Gast im Studio und erzählt Sabine Schenk über sein Forschungsprojekt zum Thema Polyamorie in der Sendung “Radio positiv” für die Aids Hilfe Wien auf Radio ORANGE 94.0.

Links:
Polyamoriestudie der Universität Wien
Wikipedia

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HUS011 Der Mann aus Deutschland – Dirk Heidemann

Dirk Heidemann (links) mit Peter Supp

In der erfolgreichen Fernsehshow “Dancing Stars” wurde 2017 auch eine Neubesetzung der Jury vorgenommen. Einer der Teilnehmer konnte sich den Namen des neuen Jury-Mitglieds Dirk Heidemann nicht merken und nannten ihn “Der Mann aus Deutschland”.
Tatsächlich wurde Dirk Heidemann in Berlin geboren. Er entdeckt früh die Leidenschaft zum Tanzen und wurde jung Profitänzer, der es 1993 bis ins Finale der Kür-Weltmeisterschaft in den lateinamerikanischen Tänzen schaffte. Seine größere berufliche Karriere fand er aber in seine Tätigkeit als internationaler Tanzsporttrainer und Choreograph. Er lebt in Amerika und arbeitet in der ganzen Welt.
Zu dem Gespräch, das für eine Sendung für die Aids Hilfe Wien auf ORANGE 94.0 aufgenommen wurde, hat er sich spontan bereit erklärt. Es hat am 2. Juni 2017 in der Künstlerlounge der Aufnahmestudios zu “Dancing Stars” in Wien stattgefunden.

Ganze Sendung (mit Musik – nicht downloadbar):

Podcastversion:

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HUS010 Zuckerbäckerei und Lieblings-Plätzchen

Jana Wiese (Foto: Peter Supp)

Jana ist 21 Jahre alt, aus Niederbayern, und studiert Sprachwissenschaft und Publizistik und Kommunikation in Wien. Eines ihrer liebsten Hobbies ist Backen und das Internet. Neben dem Foodblog “Zuckerbäckerei” hat sie auch ein Podcast-Projekt “Lieblings-Plätzchen“. Beim Podcast geht es dann nicht nur im Kekse sondern auch Lieblingsorte ihrer Gäste.

Weitere Links:

Migrants du Monde

Ultraschall

Podcast meet up

Die gesamte Sendung (mit Musik) im CBA:

Und hier als Podcast (Wortbeiträge aus einer Sendung für ORANGE 94.0):

Mitwirkende:

avatar Peter Supp

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HUS009 Gefüllter Strudel bei Renate

Foto: Peter Supp
Renate ist kurz vor ihrem 70. Geburtstag. Während sie in ihrem Elternhaus im Burgenland einen Strudel aus Schinken, Bergkäse und Gurkerl für den Besucher zubereitet, erzählt sie, dass sie in einfachen Verhältnissen aufgewachsen ist. Beiläufig erfahren wir, dass der Großvater als Kind aus dem Haus gejagt wurde, weil nicht genug Essen für alle da war. Ihr Vater war Hufschmied und Alkoholiker. Mit einer Tochter konnte er wenig anfangen. Das trieb sie bald aus der Familie in eine frühe Ehe, die aber nicht lange Bestand hatte. Renate begann ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und lernte in der Großstadt Wien alleine zu leben und zu geniessen.
Die so gewonnene Selbständigkeit könnte sich – in der Pension zurück im Burgenland – im Alter zur Einsamkeit wandeln. Gelegentlich spielt sie im Lotto. Vielleicht gelingt es ihr mit einem Gewinn wieder in die Großstadt zurück zu kommen.

Hinweis: Von dieser Episode gibt es auch eine Radioversion (nicht downloadbar).

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HUS008 Der Körper als Partitur

Der Schwullesbische Chor Köln
Ein Porträt von Peter Supp

Lesbische und schwule Chöre haben vor allen in den USA ihre Wurzeln. Schon 1971 gründete die Komponistin Roberta Kossa in New York den Chor ‘Women like me’. In den Achtziger Jahren gründen sich in Europa die ersten Gruppen. Bereits 1980 bildet sich in Hamburg der ‘Hamburger Tuntenchor’. Kurz danach, 1982, wurde in Köln der Chor ‘Triviatas’ gegründet.
Die Chöre sind wichtige Integrationsorte innerhalb der schwullesbischen Community. Sie bieten einen Raum, in dem die Mitglieder sowohl ihre musikalischen Interessen verfolgen können, als auch von Ressentiments und Vorurteilen gegenüber Homosexuellen geschützt sind und sich frei und unverstellt bewegen können. Dies spielte vor allem zu Beginn der homosexuellen Chorbewegung eine wichtige Rolle, mit der zunehmenden gesellschaftlichen Emanzipation tritt der musikalische Aspekt in den Vordergrund.

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HUS007 50 Jahre in 20 Minuten

Eine Autorevue

Seit 1965 erscheint die “Autorevue” einmal Monat mit einer neuen Ausgabe, zuletzt mit einer Auflage von 60.000 Exemplaren. Sie ist damit das traditionsreichste Magazin Österreichs jenseits von Titeln mit Vereinshintergrund.
Der Anspruch an Layout, Fotografie und Text war von Anfang an hAutorevueoch. Experten aus der Industrie und dem Motorsport konnten von Beginn an als Mitarbeiter gewonnen werden. Literaten liefern Textbeiträge auf hohem Niveau. Die zuletzt hinzugekommene elektronische Ausgabe im Internet „autorevue.at“ verzeichnet 619.000 Besucher im Monat.
2015 feierte das Magazin seinen 50. Geburtstag.
Peter Supp mit einer Hommage an die Autorevue.
Lizenz: CY-BY-NC

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