Vor 25 Jahren am 1. Juli 1993 hat in Wien die schwul/lesbische Buchhandlung Löwenherz eröffnet. Über die Umstände damals sowie die gesellschaftliche Einstellung zum Thema schwul/lesbisch damals und heute und der Beitrag der Buchhandlung in der Zeit von HIV und Aids, spricht Peter Supp mit Andreas Brunner (QWIEN) Mitbegründer von Löwenherz, Jürgen Ostler und Veit Georg Schmidt, die Betreiber der Buchhandlung und Nina Arzberger, einer Zeitzeugin.
Bundeskanzler Sebastian Kurz hat anlässlich der Angeloben der neuen ÖVP-FPÖ Bundesregierung am 18. Dezember 2017 beiläufig erzählt, dass er im Bundeskanzleramt das sogenannte Kreisky-Zimmer beziehen wird. Der Raum ist jahrelange unbenutzt gewesen. Er ist dunkel, bis an die Decke mit Nussholz vertäfelt, pathetisch und alles andere als fortschrittlich modern.
Ich hatte aus Anlass der Ausstellung 100 Jahre Wiener Kongress die Möglichkeit, dieses Kreisky-Zimmer zu besichtigen. Ein ehemaliger, jetzt pensionierter, Mitarbeiter des Bundespressedienstes hat es erklärt.
Zu Gast in unserer Sendung ist heute Jan Stressenreuter. Er ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Autoren deutschsprachiger schwuler Literatur.
In seinen Romanen beschäftigt er sich vorrangig mit dem Leben homosexueller Männer im zeitgenössischen Deutschland und dem Deutschland der Nachkriegszeit. Mal humoristisch, mal melancholisch.
In den letzten Jahren hat sich Stressenreuter auch einem anderen Genre zugewandt: 2009-2011 veröffentlichete er die Krimi-Reihe um die Kölner Kommissare Maria Plasberg und Torsten Brinkhof.
In diesem Jahr, 2017, setzt er mit „Aus Hass“ ISBN: 978-3-89656-251-7 seine Krimireihe fort. Veit Georg Schmidt ist unser literarischer Lotse.
Neue Aspekte bei der Impfstoffentwicklung durch die BOKU Wien
Nino Trattnig, Paul Kosa, von links
An der Universität für Bodenkultur in Wien ist es, als Teil einer internationalen Studie gelungen, die Grundstrukturen der Hülle der HI-Viren so abzuwandeln, dass diese vom körpereigenen Immunsystem als Feind erkannt und bekämpft werden können. Daraus ergeben sich neue Perspektiven für die Entwicklung eines Impfstoffes gegen HIV.
Weltweit sind 36,7 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert.
In Österreich sind es 8 bis 9 Tausend Personen.
1 Million Menschen starben 2016 weltweit an AIDS, davon 120.000 Kinder unter 15 Jahre.
Das Virus wurde 1983 in Frankreich entdeckt. Ein Jahr später, 1984, in den USA. Seither bemühen sich Wissenschafter weltweit intensiv, ein Mittel gegen diese Bedrohung zu finden.
Der erste Durchbruch gelang 1997, mit der sogenannten Kombi-Therapie in den USA. Durch die tägliche Einnahme dreier Wirkstoffe kann die Vermehrung des Virus im Körper gestoppt werden. Diese Therapie verdrängt das Virus unter die Nachweisgrenze. Hält man sich strikt an die medizinischen Vorgaben, kann man ein nahezu normales Leben führen. Eine lebenslange Behandlung bleibt dabei aber derzeit notwendig.
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20 Jahre Aids-Hilfe-Haus Wien
Fackelzug von Christian Broda-Platz zum Stephansdom mit Requiem zelebriert von Kardinal Schönborn.
An der Universität für Bodenkultur in Wien ist es, als Teil einer internationalen Studie gelungen, die Grundstrukturen der Hülle der HI-Viren so abzuwandeln, dass diese vom körpereigenen Immunsystem als Feind erkannt und bekämpft werden können. Daraus ergeben sich neue Perspektiven für die Entwicklung eines Impfstoffes gegen HIV.
Peter Supp im Gespräch mit dem Leiter der österreichischen Arbeitsgruppe, Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Paul Kosma
Weltweit sind 36,7 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert.
In Österreich sind es 8 bis 9 Tausend Personen.
1 Million Menschen starben 2016 weltweit an AIDS, davon 120.000 Kinder unter 15 Jahre.
Das Virus wurde 1983 in Frankreich entdeckt. Ein Jahr später, 1984, in den USA. Seither bemühen sich Wissenschafter weltweit intensiv, ein Mittel gegen diese Bedrohung zu finden.
Der erste Durchbruch gelang 1997, mit der sogenannten Kombi-Therapie in den USA. Durch die tägliche Einnahme dreier Wirkstoffe kann die Vermehrung des Virus im Körper gestoppt werden. Diese Therapie verdrängt das Virus unter die Nachweisgrenze. Hält man sich strikt an die medizinischen Vorgaben, kann man ein nahezu normales Leben führen. Eine lebenslange Behandlung bleibt dabei aber notwendig.