
Die so gewonnene Selbständigkeit könnte sich – in der Pension zurück im Burgenland – im Alter zur Einsamkeit wandeln. Gelegentlich spielt sie im Lotto. Vielleicht gelingt es ihr mit einem Gewinn wieder in die Großstadt zurück zu kommen.


Der Schwullesbische Chor Köln
Ein Porträt von Peter Supp
Lesbische und schwule Chöre haben vor allen in den USA ihre Wurzeln. Schon 1971 gründete die Komponistin Roberta Kossa in New York den Chor ‘Women like me’. In den Achtziger Jahren gründen sich in Europa die ersten Gruppen. Bereits 1980 bildet sich in Hamburg der ‘Hamburger Tuntenchor’. Kurz danach, 1982, wurde in Köln der Chor ‘Triviatas’ gegründet.
Die Chöre sind wichtige Integrationsorte innerhalb der schwullesbischen Community. Sie bieten einen Raum, in dem die Mitglieder sowohl ihre musikalischen Interessen verfolgen können, als auch von Ressentiments und Vorurteilen gegenüber Homosexuellen geschützt sind und sich frei und unverstellt bewegen können. Dies spielte vor allem zu Beginn der homosexuellen Chorbewegung eine wichtige Rolle, mit der zunehmenden gesellschaftlichen Emanzipation tritt der musikalische Aspekt in den Vordergrund.
Eine Autorevue
Seit 1965 erscheint die „Autorevue“ einmal Monat mit einer neuen Ausgabe, zuletzt mit einer Auflage von 60.000 Exemplaren. Sie ist damit das traditionsreichste Magazin Österreichs jenseits von Titeln mit Vereinshintergrund.
Der Anspruch an Layout, Fotografie und Text war von Anfang an h
och. Experten aus der Industrie und dem Motorsport konnten von Beginn an als Mitarbeiter gewonnen werden. Literaten liefern Textbeiträge auf hohem Niveau. Die zuletzt hinzugekommene elektronische Ausgabe im Internet „autorevue.at“ verzeichnet 619.000 Besucher im Monat.
2015 feierte das Magazin seinen 50. Geburtstag.
Peter Supp mit einer Hommage an die Autorevue.
Lizenz: CY-BY-NC


Geschichten eines jungen Manns aus den wilden Sechzigern des vorigen Jahrhunderts
Erich Glavitza erzählt Geschichten und Anekdoten aus den wilden Sechzigern, als er nicht viel von der Schule hielt und lieber mit dem Auto seiner Mutter Rennen auf den Waldstrassen um Kapfenberg (Steiermark) gefahren ist.
Erich Glavitza wurde 1942 in Kapfenberg geboren und promovierte in Wien zum Doktor der Philosophie und Wissenschaftstheorie. In den Sechzigerjahren schrieb er für die „Salzburger Nachrichten“, „Die Presse“, „Kurier“, später „Der Standard“/Wien sowie für englische und amerikanische Zeitschriften. Gleichzeitig fuhr er erfolgreich Auto- und Motocross-Rennen und war Stuntman in James-Bond-Filmen, doubelte Diana Rigg, hierzulande bekannt als „Emma Peel“, und fabrizierte die Rennunfälle in Steve McQueens „24 Stunden von Le Mans“.
Später folgten Eishockey und Sportschießen – österreichischer Meister mit der Combatpistole. Er leitete eine sehr erfolgreiche Rennfahrerschule für Jungtalente, das „Junior Racing College“, und arbeitet heute als Fahrsicherheitstrainer beim ÖAMTC im Fahrtechnikzentrum Teesdorf.
Seine literarischen Arbeiten sind bei Resistenz („Wölfe“, „Koschak – Get the Rolex“), ORAC Verlag („Härte ohne Grenzen“), bei Liber Libri/Guthman-Peterson („Killer Leopard“) und in der 100-Jahre-Sterz-Sondernummer, Literaturzeitschrift/Graz, erschienen. Er wird dort mit seiner Prosa „Bewältigung“ und „Männermord“ unter Österreichs wichtigen GegenwartsautorInnen angeführt.
Er lebt zurzeit in Wien, ist geschieden und hat drei Töchter, die ihn lieber am Schreibtisch als in Rennautos sehen wollen.
Sie hören Auszüge eines Mitschnitts einer Lesung im Kulturzentrum Kapfenberg.
Gestaltung: Peter Supp
Lizenz: CY-BY-NC


Vom Nutzen des Rennfahrens
Am 12. Mai 1974 fand in Melk das erste EM-Rallycross der Saison in Österreich statt. Eine neue Motorsportart aus England und Holland, welche das Publikum begeisterte. Die kurzen, übersichtlichen Strecken, und der wechselnde Belag aus Schotter und Asphalt zogen tausende Zuschauer an.
Publikumslieblinge zur damaligen Zeit waren die beiden österreichischen Fahrer Franz Wurz und Herbert Grünsteidl. Im Leben Freunde, auf der Rennstrecke erbitterte Gegner, mischten sie die internationale Konkurrenz auf.
Und auch nach dem Ende ihrer Motorsportkarrieren verstanden sie es, ihre dort erworbenen Erkenntnisse zu nutzen. Sie entwickelten ein System von Fahrsicherheitstrainings, das in Österreich unter anderem zur gesetzlichen Verpflichtung bei Führerscheinneulingen beitrug und international als Vorbild dient.
Peter Supp erzählt die spannende Lebensgeschichten von zwei der größten österreichischen Motorsportlern aller Zeiten.
Lizenz: CY-BY-NC

Im März 2016 habe ich an einem Lehrgang für Radiofeature in Linz teilgenommen. Dort haben wir u.a. die Aufgabe erhalten, in den kommenden 2,5 Stunden ein kurzes Feature auszudenken und zu gestalten. Einige Auflagen hatten wir mitbekommen. So sollte es nicht mehr als 3 Minuten dauern, O-Ton und Interviews enthalten, usw.
Meinen Beitrag habe ich Veronika benannt.