„Hören und Staunen – Episode 14“ Sepp of Vienna – Ein Leben in der Szene

© Sepp of Vienna

„Zeichnen ist von Kindheit an meine große Leidenschaft und Stärke. Waren es in Kindergartentagen noch Autos – die Faszination der Fünfziger Jahre – so herrschten im katholischen Internat der Schulbrüder, in meinem Religionsheft, Leidensszenen der Kreuzigung Christi mit muskulösen Römern vor. Als sogenannter Spätberufener – mein Coming Out hatte ich erst mit 24 – fand ich alsbald meine sexuelle Orientierung zu Leder und SM.“
So beschreibt sich „Sepp of Vienna“ auf seiner Internetseite.
Mit seinen Grafiken, als Künstler und Aktivist hat Sepp Engelmaier Bedeutung über die Wiener Schwulenszene hinaus erlangt. Heute ist er gemeinsam mit dem Historiker Andreas Brunner (QWIEN) Gast in der Sendung von Radio positiv auf ORANGE 94.0.

Die Sendung Nachhören:

„Hören und Staunen – Episode 5“ La vita è bella

Vom Nutzen des Rennfahrens

Am 12. Mai 1974 fand in Melk das erste EM-Rallycross der Saison in Österreich statt. Eine neue Motorsportart aus England und Holland, welche das Publikum begeisterte. Die kurzen, übersichtlichen Strecken, und der wechselnde Belag aus Schotter und Asphalt zogen tausende Zuschauer an.
Publikumslieblinge zur damaligen Zeit waren die beiden österreichischen Fahrer Franz Wurz und Herbert Grünsteidl. Im Leben Freunde, auf der Rennstrecke erbitterte Gegner, mischten sie die internationale Konkurrenz auf.
Und auch nach dem Ende ihrer Motorsportkarrieren verstanden sie es, ihre dort erworbenen Erkenntnisse zu nutzen. Sie entwickelten ein System von Fahrsicherheitstrainings, das in Österreich unter anderem zur gesetzlichen Verpflichtung bei Führerscheinneulingen beitrug und international als Vorbild dient.
Peter Supp erzählt die spannende Lebensgeschichten von zwei der größten österreichischen Motorsportlern aller Zeiten.
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